Kinderarmut in Deutschland ist so hoch wie nie

bildquelle: bice.md

Ein neuer Schock zum Thema Kinderarmut durch die Bundesagentur für Arbeit

Die Anzahl der Kinder unter 15 Jahren, die  in Haushalten leben, die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind,  betrug im Jahr 2012 über 1,62 Millionen.

Diese müssen ihr Einkommen durch zusätzlich staatliche Leistungen auf dieses Niveau aufstocken.Zu diesen Haushalten zählen Bezieher von Leistung nach SGB II und die sogenannte Aufstocker. Darunter versteht man Haushalte, deren Einkommen durch Erwerbstätigkeit unter dem SGB II-Eckregelsatz liegen. Das geht aus übereinstimmenden Presseberichten hervor, die sich auf eine neue Broschüre der Bundesagentur für Arbeit berufen.

 

Ein jedes Kind in Armut ist eine Schande für unser Land, denn Kinder trifft Armut immer härter als Erwachsene. Hier müssen die Parteien endlich handeln und dieses Thema nicht auf die lange Bank schieben.Und das alles trotz der angeblich hervorragenden Wirtschaftslage in Deutschland!! Angeblich soll Deutschland doch eine der führenden Industrienationen sein!!!Denn objektiv betrachtet, müsste man diese Haushalte und die Jugendlichen mit hinzurechnen, wenn man ein realistisches Bild der Kinderarmut in Deutschland erhalten möchte.Deutschland weitaus größer sein, als es die Bundesagentur für Arbeit uns weismachen möchte. Wie hoch die Dunkelziffer tatsächlich ist, können wir nicht beurteilen, da uns dazu das statistische Datenmaterial fehlt.Leider lässt sich aus den Angaben der Bundesagentur für Arbeit auch nicht entnehmen, wie die Kinderarmut in Haushalten aussieht, die ALG I, Sozialgeld nach dem SGB XII oder Wohngeld beziehen. Somit dürfte die Kinderarmut in In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach den 16- und 17-jährigen Kindern, also nach den Jugendlichen. Wie hoch mag deren Anzahl sein? Denn hierüber verliert die Bundesagentur für Arbeit kein Wort in ihrer Broschüre.Etwa die Hälfte der Kinder in SGB II-Haushalten lebt laut den Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei einem alleinerziehenden Elternteil. Mit Abstand am höchsten war auch die Hilfequote von Alleinerziehenden mit 39,4 Prozent.Bundesländer und Stadtstaaten Hamburg und Bremen, sowie das Saarland. In Bayern unter Baden-Württemberg hingegen betrug die Quote nur unter 10%.Besonders dramatisch ist die Lage in Berlin, hier lag die Quote bei 34,3%. Bei uns in NRW lag die Quote bei 17,9%, also über dem Bundesdurchschnitt. Ebenfalls über dem Durchschnitt lagen die ostdeutschen In abstrakte Zahlen umgerechnet bedeutet das, daß ungefähr 15% aller Kinder unter 15 Jahren in der BRD von Kinderarmut betroffen sind, mithin also jedes siebte Kind.

Quelle: bg45.de

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