Beitrag von „Waiting in Vain“

wivIm Sommer 2003 gründeten Tim Köhler und Sebastian Robitzsch die Rockmatic-Pop-Band Waiting in Vain. Beide hatten sich schon gemeinsam seit der Schulzeit an verschiedensten Musikstilen ausprobiert, wie Deutsch-Rock, Punk und Gothic-Rock. Nach diesen unterschiedlichen musikalischen Eindrücken wollten sie einen Neuanfang wagen. 

Da die persönlichen Vorlieben seitdem im elektronischen Bereich lagen, war der Wunsch einer dementsprechenden musikalischen Umsetzung nicht weit. Nach einigen personellen Umstrukturierungen vervollständigt seit 2006 Johannes Heinelt als Gitarrist die Bandformation.

 

Die Band hat sich das Ziel gesetzt, den Vorurteilen gegenüber Electro-Bands zu entgegnen. Ohne dem bloßen Abspielen des Playback, sondern durch Einsatz von Gitarre und Live E-Drums, verdeutlicht die Band den ZuschauerInnen, dass auch Electro-Bands rocken können. Keineswegs jedoch wollen sie sich dabei von dem Stil vornehmlich elektronischer Studioproduktionen entfernen. Waiting in Vain kombinieren beachtlich tanzbare Electro-Arrangements mit dem Gespür für eingängige Melodien. Neben treibenden Rhythmen finden auch sphärische Elemente in der Musik ihren Platz. So schaffen es die drei einstigen Dresdner Musiker immer wieder bei ihren Live-Performances die Brücke zwischen der Musik und dem Publikum zu schlagen, ohne dabei an Qualität zu verlieren.

Waiting In Vain

Songwriting
Dies obliegt in großen Anteilen Sebastians künstlerischer Freiheit. Durch den Umstand, dass mittlerweile alle drei Mitglieder in unterschiedlichen Städten wohnen, lässt die Entstehung der ersten Songstrukturen und  Ideen keinen weiteren Spielraum  zu. Nachdem  ein Motiv/Song vorliegt, wird dieser dann bandintern über MP3 ausgetauscht, bei den Proben analysiert und zu einem Ganzen gebracht. Hierbei lassen alle Mitglieder ihre Ideen und Arrangements nachträglich einfließen.

Recording, Mixing, Mastering
Der Bandproberaum in Dresden ist gleichzeitig auch das „PseudoStudio“, in dem alle Wave-Files, wie Vocals und Gitarre erzeugt werden. Natürlich versucht die Band immer alle Aufnahmen gemeinschaftlich durchzuführen, um eventuelle neue Ideen sofort mit einfließen zu lassen. Die abschließenden Arbeiten, wie das Mixen und Mastern der Songs, übernimmt Sebastian zu Hause an seinem Desktop-PC. Auch hier werden die Zwischenstände per MP3 ausgetauscht, um ein  für die Band bestmöglichstes Ergebnis zu erzielen.

Layout, Grafiken, Live-Visuals
Dieser Bereich bleibt komplett in den Händen der Band, um nicht nur im musikalischen Teil der Veröffentlichung  ihre Kreativität als Künstler  freien Lauf zu  lassen. Das Layout und die Visualisierung wird  letztendlich  im Brainstormingverfahren bandintern kreiert, digitalisiert und abschließend noch einmal gemeinsam abgesprochen.

Quelle=http://www.waiting-in-vain.com/

Schreibe einen Kommentar