Down Below – Sandmann Jingle

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„Wir sind halt einfach da. Wir sind Down Below aus Nirgendwo“, sagt Sänger Neo Scope über seinen eigene Truppe. Das mag vielleicht eine ganz gute Idee sein, wenn man will, dass die Musikliebhaber unvoreingenommen an die eigene Sache herangeht. Für das Erstellen einer Biographie ist das nicht gerade hilfreich …

Spärlich sind die Informationen, die der Sänger zu der bisherigen Geschichte der Band verrät. So haben er, Gitarrist Carter, Basser Convex und Drummer Mr, Mahony schon zuvor in anderen Bands gespielt, wollen diese aber unerwähnt hinter sich lassen. Selbst über ihre geographische Herkunft macht das Quartett ein Geheimnis, sind sie doch der Meinung, „dass die Herkunft immer in den Vordergrund gespielt wird und je nachdem, woher man kommt, wird man es schwer haben, sich aus bestimmten Vorurteilen zu lösen.“

So was ist natürlich auch ein guter Nährboden für den Verdacht, dass es sich bei der Band um ein paar Ossis handelt, die dadurch etwaigem Spott entgehen wollen. Wie dem auch sei, die Band existiert in dieser Form schon seit 2003 und hat in der Zeit schon zweimal auf dem Wave Gotik Treffen in Leipzig gespielt. Vor der dortigen Moritzbastei kommt es sogar zu einem spontanen Unplugged-Auftritt, der in einer akustischen Jam-Session gipfelt. Ihre Fans finden sie schon seit langem in ganz Europa und haben in Spanien sogar schon einen eigenen Fanclub.

Umtriebig, wie sie sind, gelingt es ihnen nicht nur, diverse Gigs mit Schandmaul und Unheilig an Land zu ziehen, sondern sie landen auch auf der Orkus-Tour. Dort müssen sie sich gegen Bands wie Zeromancer, Unheilig und Project Pitchfork beweisen und schlagen sich so gut, dass sie an deren Ende einen Deal mit Universal in der Tasche haben. Das Spielen mit den Pseudonymen setzt sich in der extravaganten Art der Liveauftritte fort, denn die Personen auf der Bühne unterscheiden sich maßgeblich von den Privatmenschen.

Ende Juni legen sie schließlich ihr Debüt „Sinfony 23“ vor. Die Verbindung aus Sin (Sünde), Symphony und der Zahl 23 (jeder Mensch besitzt 23 Chromosomenpaare) steht sinnbildlich für die ebenfalls sehr breit interpretierbaren Texte auf der Scheibe. Dabei gelingt es der Band recht gut, sich einer bestimmten Schublade zu entziehen. Neo Scope meint dazu: „Ist doch auch egal, ob nun Gothic-Rock, Synthie-Pop oder sonst was. Es ist rockig, mit Popappeal und dabei angenehm düster.“

Live sind sie 2007 nicht nur bei Rock am Ring und Rock im Park, sondern auch auf dem Mera Luna und dem Amphi Festival zu sehen. Außerdem eröffnen sie für Type O Negative auf deren beiden Deutschland-Shows in Berlin und Hamburg.

(Quelle= laut.de)

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